Start › Foren › Community › Erfahrungen & Empfehlungen › Trockenfutter – woran erkennt man eigentlich gute Qualität?
- Dieses Thema hat 3 Antworten sowie 4 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 1 Woche, 1 Tag von Tom2026 aktualisiert.
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23. September 2026 um 20:16 Uhr #1264der_MarkusTeilnehmer
Hi zusammen, ich füttere meinen Labrador seit zwei Jahren immer dasselbe Trockenfutter, aber jetzt hab ich angefangen mich mehr damit zu beschäftigen und bin ehrlich gesagt etwas überfordert. Im Zoohandel stehen da zig Sorten und alle versprechen irgendwie das Beste. Ein Bekannter hat mir gesagt ich soll auf die Zutatenliste achten, aber ich weiß gar nicht genau was ich da suchen soll. Fleisch an erster Stelle? Ohne Getreide? Was bedeutet eigentlich „tierische Nebenerzeugnisse“? Habt ihr da Erfahrungen oder Tipps, worauf ich wirklich achten sollte?
24. September 2026 um 15:50 Uhr #1265Nordlicht_SinaTeilnehmerDie Zutatenliste ist tatsächlich das A und O. Grundsätzlich gilt: Je weiter vorne ein Inhaltsstoff steht, desto mehr ist davon drin. Wenn also „Huhn“ oder „Lachs“ ganz oben steht, ist das ein gutes Zeichen. „Tierische Nebenerzeugnisse“ ist dagegen ein Sammelbegriff für alles Mögliche – Schnäbel, Klauen, Federn – also eher weniger wünschenswert. Ich schau immer, dass eine konkrete Fleischsorte benannt wird und keine vagen Sammelbegriffe auftauchen. Auch „Fleischmehl“ ist nicht automatisch schlecht, kommt drauf an ob die Herkunft angegeben ist. Am besten mal in Ruhe mehrere Etiketten vergleichen.
25. September 2026 um 2:53 Uhr #1266Kristin_HTeilnehmerErgänzend dazu: auf den Proteingehalt und vor allem die Qualität der Kohlenhydrate achten. Viel Mais oder Weizen als erstes Getreide ist eher ein Füllstoff. Mein Tierarzt hat mir damals gesagt, Hunde kommen mit Getreide zwar klar, aber es sollte halt nicht das Hauptnahrungsmittel sein. Ich hab dann ewig rumgesucht und bin irgendwann bei Hochwertiges Trockenfutter Hund gelandet – da hab ich ein paar Sorten verglichen und zum ersten Mal wirklich verstanden was ich kaufe. Mein Rüde hat seitdem auch weniger Fell verloren, kann natürlich Zufall sein, aber ich finds seither praktisch zum Stöbern.
25. September 2026 um 18:44 Uhr #1267Tom2026TeilnehmerWas ich noch ergänzen würde: schaut euch auch den Rohaschegehalt an, der sagt indirekt was über die Fleischqualität aus. Unter 8% ist in der Regel okay. Und ich persönlich halte viel davon, erstmal kleine Probepackungen zu kaufen bevor man einen 15kg Sack nimmt – manche Hunde vertragen bestimmte Proteinquellen einfach nicht so gut, egal wie hochwertig das Futter ist. Bei meiner Hündin hat Lachs als Hauptprotein super funktioniert, Huhn hat ihr weniger bekommen. Bisschen Trial and Error gehört leider dazu.
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