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Gartenhaus aus Holz – lohnt sich das in Berlin überhaupt?

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    Beiträge
  • #1563
    kiezkater
    Teilnehmer

    Hallo zusammen, wir haben seit letztem Jahr eine Kleingartenparzelle in Tempelhof und überlegen jetzt ernsthaft, ein kleines Holzgartenhaus hinzustellen. Nicht groß, so 10-12 qm, hauptsächlich für Werkzeug und damit man auch mal bei Regen drin sitzen kann. Mein Nachbar auf der Parzelle nebenan hat was aus Kunststoff, sieht aber irgendwie billig aus. Holz wirkt einfach schöner und passt besser zum Garten, finde ich. Aber ich frag mich: Hält das hier in Berlin mit dem Wetter dauerhaft? Und was muss man so beachten, Pflege, Holzschutz usw.? Hat jemand Erfahrung damit?

    #1564
    Sabine Lehmann
    Teilnehmer

    Ja, Holz lohnt sich auf jeden Fall, wenn man ein bisschen was dafür tut. Wir haben seit vier Jahren ein Fichtenholzhaus auf unserer Parzelle in Köpenick und wenn man das alle 2-3 Jahre lasiert, hält das prima. Wichtig ist eigentlich vor allem eine gute Basis – also Holzunterkonstruktion oder Betonfüße, damit das Holz nicht direkt auf dem Boden aufliegt. Feuchtigkeit von unten ist das eigentliche Problem, nicht der Regen von oben. Dachüberstand hilft auch sehr. Ansonsten ist Holz wirklich pflegeleichter als sein Ruf.

    #1565
    Tom2026
    Teilnehmer

    Kann Sabine nur zustimmen. Die Unterkonstruktion ist wirklich entscheidend. Zum Thema Bezugsquelle: ich hab damals bei Holz-Gartenhäuser geschaut und da waren einige Modelle dabei, die auch für Kleingartenanlagen zugelassen sind, also mit den üblichen Maßen. Ganz praktisch, weil die auch direkt angeben, welche Größen ohne Baugenehmigung laufen. Hat mir viel Recherche gespart. Ansonsten – Kiefer oder Fichte ist günstig, Lärche hält deutlich länger, kostet aber mehr. Kommt drauf an wie lange ihr die Parzelle behalten wollt.

    #1566
    Gerd aus Cottbus
    Teilnehmer

    In Cottbus hab ich selbst eins aus Lärche, jetzt im achten Jahr, noch nie nachgestrichen, sieht gut aus. Ist natürlich ein anderes Klima als Berlin, aber im Prinzip gilt das gleiche. Ich würd auch sagen: lieber einmal mehr für ordentliches Holz ausgeben als zweimal nachkaufen. Und die Bodenplatte bzw. die Füße nicht vergessen, das wurde ja schon gesagt. Bei uns hat mal ein Nachbar das Haus einfach auf Erde gestellt – nach zwei Wintern war die unterste Lage Holz komplett verrottet.

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