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Energieberater für Sanierung – lohnt sich das wirklich?

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  • Autor
    Beiträge
  • #1072
    der_Markus
    Teilnehmer

    Wir überlegen gerade unser Haus von 1978 zu sanieren – Dämmung, neue Fenster, vielleicht auch Heizung tauschen. Jetzt haben uns mehrere Leute geraten, erst einen Energieberater zu holen, bevor wir irgendwas in Auftrag geben. Aber ich frag mich ehrlich gesagt, ob das nicht ein extra Kostenpunkt ist, der am Ende nichts bringt. Der soll ja auch nicht günstig sein. Hat jemand von euch das gemacht und kann sagen, ob sich das tatsächlich gelohnt hat? Oder kann man sich das sparen wenn man eh schon weiß was man will?

    #1073
    Kristin_H
    Teilnehmer

    Also ich würd das auf keinen Fall weglassen. Wir haben damals ohne Beratung angefangen und erstmal die Fenster getauscht – danach hieß es vom Handwerker, dass wir die Reihenfolge hätte umdrehen sollen, weil jetzt mit der alten Heizung und besserem Wärmedurchgang andere Probleme entstehen können (Stichwort Schimmel). Ein Energieberater schaut sich das Gesamtkonzept an und sagt dir, was in welcher Reihenfolge Sinn ergibt. Außerdem brauchst du für manche KfW-Förderungen sowieso einen zertifizierten Berater, also ist das quasi Pflicht wenn du Fördergelder willst.

    #1074
    Tom2026
    Teilnehmer

    Dem kann ich nur zustimmen. Wir haben letztes Jahr saniert und der Berater hat uns wirklich einiges an Geld gespart – einfach weil er gesagt hat, welche Maßnahmen bei unserem Gebäudetyp die größte Wirkung haben und welche eher wenig bringen. Ich hab mich damals über https://www.ecotrio.de schlau gemacht, die hatten auch ganz gute Infos dazu was gefördert wird und wie so ein Beratungsprozess abläuft. Am Ende waren die Beraterkosten ein Bruchteil von dem, was wir an Förderung rausgeholt haben. Also ja – klar lohnt sich das.

    #1075
    Nordlicht_Sina
    Teilnehmer

    Ich glaub der entscheidende Punkt ist wirklich die Förderung. Ohne den Energieeffizienzexperten kommst du an die BAFA- oder KfW-Mittel oft gar nicht ran, jedenfalls nicht an die größeren Töpfe. Allein das macht die Beratungskosten in den meisten Fällen mehr als wett. Und wie Tom schreibt, die Reihenfolge der Maßnahmen ist auch nicht egal – das hört sich erstmal banal an, aber da kann man wirklich Fehler machen die teuer werden.

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