Ich kenn das Gefühl, spät diagnositiziert zu werden und dann erstmal so ein bisschen lost zu sein. Bei mir war es mit 29.
Also ich würde sagen: Coaching ist kein Wundermittel, aber wenn du die richtige Person findest, kann es echt viel bewegen. Der Unterschied zu Therapie ist ja, dass es sehr praktisch ist – also wirklich konkrete Strategien für den Alltag, nicht nur über Gefühle reden. Mir hat es geholfen zu verstehen warum ich bestimmte Dinge immer wieder sabotiere. Das klingt banal, aber alleine drauf kommen ist schwer wenn das Gehirn halt so tickt wie unseres.
Was hilft, ist vorher genau zu schauen dass der Coach wirklich Ahnung von ADHS hat und nicht einfach nur allgemeines Life-Coaching macht. Das ist ein riesiger Unterschied.