Start › Foren › Community › Fragen & Hilfe › 24h-Betreuung zuhause für Mutter – wie organisiert man das?
- Dieses Thema hat 3 Antworten sowie 4 Teilnehmer und wurde zuletzt vor 4 Wochen von Tom2026 aktualisiert.
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22. September 2026 um 0:42 Uhr #988der_MarkusTeilnehmer
Hallo zusammen, ich steh gerade etwas auf dem Schlauch und hoffe hier auf ein paar Erfahrungen. Meine Mutter (82) kann nach einem Sturz nicht mehr alleine leben, aber ins Heim will sie auf keinen Fall – und wir Kinder sind alle berufstätig, können also nicht selbst rund um die Uhr da sein. Wir überlegen jetzt ernsthaft eine 24h-Betreuung zu Hause zu organisieren. Aber ich hab keine Ahnung wie das praktisch abläuft – kommt da eine Person dauerhaft, oder wechseln sich mehrere ab? Was ist mit Urlaub der Betreuungskraft, Verträgen, Kosten? Wo fängt man überhaupt an?
23. September 2026 um 5:38 Uhr #989Kristin_HTeilnehmerDas kennen wir bei uns auch, mein Schwiegervater war in einer ähnlichen Situation. In der Regel läuft das so, dass zwei Betreuungskräfte im Wechsel kommen, meistens im 4-6 Wochen-Rhythmus. Die eine fährt dann heim (oft kommen die aus Polen oder Tschechien), während die nächste anreist. So ist immer jemand da. Die Kraft lebt dann auch bei der Person zuhause, hat aber natürlich ihre eigenen Ruhezeiten. Vertraglich läuft das entweder über eine Agentur oder man macht es selbständig – ich würd aber definitiv zur Agentur raten, die regeln auch Ersatz wenn jemand krank wird oder Urlaub hat.
24. September 2026 um 4:43 Uhr #990Nordlicht_SinaTeilnehmerIch hab das vor zwei Jahren für meinen Opa organisiert und kann bestätigen was Kristin sagt. Das Rotationsprinzip ist wirklich Standard. Was ich noch ergänzen würde: Schau dir unbedingt mehrere Anbieter an, die Qualität und Preise schwanken enorm. Ich hatte damals über eine Bekannte den Tipp bekommen, mal bei 24 stunden pflegekraft zu schauen – da gab’s auch ganz gute Infos was die Abläufe angeht, hat mir zumindest geholfen um erstmal zu verstehen worauf ich achten muss. Frag außerdem beim MDK nach ob ein Pflegegrad schon festgestellt wurde, das beeinflusst was die Kasse übernimmt.
25. September 2026 um 5:41 Uhr #991Tom2026TeilnehmerNoch ein praktischer Hinweis von mir: Klärt vorher ob eure Mutter überhaupt genug Platz zuhause hat. Die Betreuungsperson braucht ein eigenes Zimmer, das ist keine Kür sondern wirklich wichtig für’s Zusammenleben. Und besprecht das auch ehrlich mit eurer Mutter – manchmal braucht es etwas Zeit bis man sich an eine fremde Person im Haus gewöhnt. Bei meiner Tante hat das nach zwei Wochen super geklappt, sie wäre jetzt nicht mehr ohne ihre Betreuerin.
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