Die Planung der Terrasse

Sonnenbaden auf der eigenen Terrasse
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Egal ob es sich um ein Haus oder um eine Wohnung im Erdgeschoss handelt: Im besten Fall ist genug Raum für eine Terrasse vorhanden. Eine solche Terrasse lädt zum Sonnen, zum Entspannen und zum Genießen ein. Zusammen mit einem Garten erhöht diese in jedem Fall erheblich die Lebensqualität im Eigenheim. Um eine Terrasse richtig zu bauen und zu planen sind im Vorfeld einige Dinge zu beachten. Dann ist die Zufriedenheit sicherlich größer und die Optik stimmt ebenfalls.

Die Größe der Terrasse muss genau wie der Typ festgelegt werden. Darüber hinaus gibt es bei Terrassen die Option, unterschiedliche Materialien zu verwenden. Jedes Material wie Holz, Stein oder Kunststoff bietet verschiedene Vorteile und Nachteile. Diese werden im Idealfall von Anfang an gegeneinander abgewogen. Auf diese Weise entsteht eine schöne Terrasse, die sich optimal in die Optik des Hauses einfügt.

Holz, Stein oder doch Kunststoff?

Holzbelag für die Terrasse
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Eine der wohl wichtigsten Fragen überhaupt beim Bau von einer Terrasse ist sicherlich die Entscheidung für ein Material. Einige Optionen sind Holz, Stein oder Kunststoff. Jedes Material weist spezifische Vorteile und Nachteile sowie eine spezielle Optik auf. Die Vorlieben hinsichtlich der Optik sind ebenfalls zu beachten. Allerdings sollte dabei nicht vergessen werden, dass so eine Terrasse ganzjährig der Witterung trotzen muss. Egal ob Regen, Sonne, Schnee oder Hitze – die Terrasse ist jedem Wetter ausgesetzt. Aus diesem Grund ist die Entscheidung für ein hochwertiges Material von großer Bedeutung. Nur hochwertige Materialien können dann wirklich den Anforderungen entsprechen und verleihen einer Terrasse über Jahre hinweg eine ansprechende Optik.

Die Entscheidung für ein passendes Material

Letzten Endes hängt die Entscheidung für ein Material neben den Anforderungen an die Optik auch damit zusammen, wie viel Pflege eine Terrasse erfordern darf. So benötigt eine Terrasse aus Holz schon ein wenig mehr Pflege als zum Beispiel eine Terrasse aus Stein. Die Entscheidung für das Material sollte daher auch entsprechend der Vorteile und Nachteile von jedem Material getroffen werden.

Eine Terrasse aus Holz

Eine natürliche und schöne Optik zeichnet die Holzterrasse aus. Darüber hinaus gibt es viele verschiedene Optionen hinsichtlich der genauen Gestaltung und des verwendeten Holzes. Dadurch kann die Terrasse sehr gut an die Optik des Hauses angepasst werden. Ein weiterer Vorteil ist der mögliche Stufenbau der Terrasse. Auf diese Weise werden sehr einfach Höhenunterschiede zwischen dem Haus und der Terrasse ausgeglichen. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei starker Sonneneinstrahlung eine Terrasse aus Holz nicht so stark aufheizt. Das ist sicherlich gerade im Sommer ein großer Vorteil.

Es gibt allerdings auch einige kleinere Nachteile der Holzterrasse. Dazu gehört zum Beispiel der etwas höhere Pflegeaufwand. Ein regelmäßiges Einölen ist schon wichtig, damit die Optik erhalten bleibt und die Terrasse gepflegt aussieht. Außerdem können bei einer Holzterrasse Splitter auftreten, die Verletzungen hervorrufen. Nicht zuletzt wird die Lebensdauer von einer solchen Terrasse durch die Witterung ebenfalls beeinträchtigt.

Die Steinterrasse

Terrasse mit Steinbelag
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Eine sehr robuste und langlebige Möglichkeit ist ganz klar eine Steinterrasse. Darüber hinaus ist diese Form der Terrasse sehr vielseitig. Diese kann aus Granitplatten genau wie aus Naturstein bestehen. Viele Farbtöne sorgen für Abwechslung und für eine gute Anpassung an das Haus. Nicht zuletzt benötigt diese Terrasse so gut wie keine Pflege und ist vom Aufwand her eine Lösung für alle, die nicht viel Zeit in die Terrasse investieren wollen.

Es gibt allerdings auch einige Nachteile bei einer Terrasse aus Stein. Diese werden dann im besten Fall gegeneinander aufgewogen. Gerade dunklere Steinplatten neigen dazu, sich unter Einstrahlung der Sonne aufzuheizen. Dadurch kann das Barfußlaufen sogar ganz verhindert werden, da die Steine wirklich heiß werden können. Eine weitere Gefahr entwickelt sich bei Nässe und starken Regenfällen. Je nach Struktur können die Platten im nassen Zustand rutschig werden. Ist der Boden eher uneben gehalten, können sich auch schon mal Pfützen im nassen Zustand bilden.

Alternative Materialien wie Kunststoff

Bei einer Terrasse aus Kunststoff wird oft an hässliches, weißes Plastik gedacht. Das ist allerdings gar nicht der Fall, da es optisch sehr ansprechende Lösungen gibt. Es handelt sich dann um Verbundstoffe, die durch eine starke Pressung entstehen. Vorteile von einer solchen Terrasse aus Kunststoff sind die sehr lange Haltbarkeit und die Tatsache, dass keine Splitter auftreten können. Nicht zuletzt ist diese Terrassenart sehr pflegeleicht und muss daher kaum gepflegt werden. Interessant ist ein solches Material vor allem dann, wenn eine holzartige Optik ohne die Nachteile vom Holz erschaffen werden soll. Die lange Haltbarkeit spricht ebenfalls für diese Terrasse.

Wie jedes Material weist aber auch eine Terrasse aus Kunststoff einige Nachteile auf. Zu diesen möglichen Nachteilen gehört unter anderem die Tatsache, dass am Ende eben keine natürliche Optik wie bei echtem Holz erreicht wird. Bei Sonneneinstrahlung kann dieser Boden ganz extrem heiß werden. Schuhe sind dann auf jeden Fall auch im Sommer wichtig. Zusätzlich gibt es Zwischenräume bei der Terrasse. Diese neigen dann stark dazu, dass sich dort ein wenig Dreck ablagert. Zumindest regelmäßig geputzt werden sollte die Terrasse daher schon.

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